Teppichreinigung: 5 ultimative Tipps mit und ohne Staubsauger

Teppichreinigung

Teppiche ziehen bekanntlich gerne Schmutz und Staub an. Als schickes Accessoire oder praktisches Wohnelement ist der Teppich trotzdem immer noch ein beliebter Bodenbelag in den meisten Haushalten. Doch was man bei der Teppichreinigung alles beachten sollte, und welche Fehler man machen kann, ist nicht immer jedem klar.

Unsichtbarer Schmutz in Teppichen

Teppiche müssen oftmals ganz schön was aushalten – sie werden mit Schuhen getreten und bekommen häufig Krümel und oftmals auch verschüttete Flüssigkeiten ab. Das sind zumindest die sichtbaren Verschmutzungen – denn vieles ist nicht sofort erkennbar. Staub und Schadstoffe können sich ohne weiteres im Gewebe festsetzen, ohne dass wir es überhaupt mitbekommen. Doch was kann man dagegen tun?

Tipp 1: Staubsaugen

So simpel wie es klingt, kann es doch effektiv sein – regelmäßiges Staubsaugen hilft sogar gegen Schädlingsbefall. Kleidermotten haben etwa Naturteppiche- oder Felle ziemlich gern und vertrauen ihnen deswegen ihre Eier an. Bevor Kleidermotten Ihre teure Kleidung fressen, sollten Sie sie unbedingt schnellstmöglich bekämpfen! Ist zum Beispiel Mottenfraß am Teppich zu beobachten, muss sofort gehandelt werden – eine professionelle Reinigung wie sie beispielsweise Mr. Cleaner anbietet oder ein Gang zum Schädlingsbekämpfer ist dann unumgänglich.

Extra-Empfehlung: Bürstensauger funktionieren besser! Der Schmutz löst sich besser als mit einer normalen Teppichdüse.

Außerdem muss man beim Staubsaugen auch aufpassen! Denn wenn Staub oder Sand sich bereits abgelagert haben, kann man dem Belag sogar schaden. Die kleinen Körnchen können die Teppichhaare beschädigen. Ist eine hohe Anzahl von Flusen im Staubbeutel, ist das ein schlechtes Zeichen. Dann sollte man auch hier über eine Reinigung von Profis nachdenken.

Tipp 2: Flecken nicht abreiben

Ein sehr beliebter Fehler ist das Abreiben von frischen Flecken. Dadurch zieht der Schmutz allerdings nur tiefer in das Material ein. Stattdessen sollte man diese etwa mit einem dicken Handtuch behandeln, das mit klarem Wasser durchtränkt ist. So zieht die Flüssigkeit des Flecks stattdessen in das Handtuch – das aber unbedingt nur mit Abtupfen!

Tipp 3: Finger weg von Dampfgeräten

Ein absolut falscher Reinigungsweg ist die Behandlung mit heißer Luft aus Dampfgeräten. Dadurch werden die Flecken nur fest in das Gewebe eingebrannt – und dann kann nicht einmal mehr der Profi weiterhelfen.

Auch von Seife ist eher abzuraten, denn sie enthält Fette, die neuen Schmutz dann besonders gerne anziehen. Will man doch nicht darauf verzichten, sollte sie zumindest wieder gründlich ausgewaschen werden.

Achtung: Bei Naturteppichen muss man extra aufpassen – Wasser, eine milde Seife und vielleicht ein Wollwaschmittel sollten ausreichen.

Tipp 4: Schnee als Reinigungsass

Als der Staubsauger noch nicht zum Repertoire gehörte, hat man Teppiche einfach im Freien ausgeklopft. Außerdem hat man sie mit der Florseite auf eine geschlossene Schneedecke gelegt. So wird der Flor mit Wasser gespült, gleichzeitig wird der Teppichboden dabei nicht völlig nass.

Tipp 5: Extraktionsgeräte

Mit so einem Teil kann selbst der Laie eine gründliche Teppichreinigung vornehmen. Das funktioniert so: eine Reinigungslösung wird aufgesprüht und gleich wieder abgesaugt. Ein Gerät dieser Art kann auch in Fachgeschäften ausgeliehen werden. Wichtig sind eine ausreichende Lüftung und ein möglichst warmes Wetter.

Mit ein paar kleinen Tricks und Kniffen kann man seinen Teppich effizient und richtig reinigen. Beachtet man die Beschaffenheit der Materialien und geht sorgfältig vor, sollte eigentlich nicht viel schiefgehen. Bei Bedarf kann man sich ruhig auch auf eine professionelle Reinigung verlassen.

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